Archiv

Schuldeinsicht durch visuelle Konfrontation?

Am 28. Juni 2017 wird Prof. Dr. Ulrike Weckel (Gießen) im Zeitgeschichtlichen Kolloquium über ihre Forschungen zur Film- und Rechtsgeschichte vortragen: "Schuldeinsicht durch visuelle Konfrontation? Von Spekulationen über NS-Angeklagte vor der Leinwand". Wie immer sind auch Studierende herzlich eingeladen: Seminarraum in der Zwätzengasse 4, 18.00 Uhr (c.t.)

Katalog zur neuen Dauerausstellung in der Gedenkstätte Buchenwald ist erschienen

"Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945“ lautet der Titel der neuen Dauerausstellung zur Geschichte des KZ Buchenwald und seiner gesellschaftlichen Kontexte. Im Dezember ist der Katalog dazu im Göttinger Wallstein-Verlag erschienen:
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David P. Boders Interviews mit Displaced Persons aus dem Jahr 1946

Am 2. November stellt Axel Doßmann das Forschungs- und Bildungsprojekt zur Geschichte und Zukunft von Zeugenschaft vor. Sein Vortrag "Den Einzelnen Gehör geben. David P. Boders Interviews mit Displaced Persons aus dem Jahr 1946" beginnt um 18.15 Uhr in der Zwätzengasse Nr. 4.


Workshop: Erfahrungen nationalsozialistischer Verfolgung für die Gegenwart begreifbar machen

Am 7. und 8. Juli findet in Jena der erste Workshop für eine neues Forschungs- und Bildungsprojekt am Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit statt: "70 Jahre nach Boders Interviews: Erfahrungen nationalsozialistischer Verfolgung für die Gegenwart begreifbar machen". In Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung und dem Europäischen Kolleg Jena „Repräsentationen des 20. Jahrhunderts“ wird ein online-Portal mit einer Auswahl der akustisch überlieferten Interviews ediert, kontextualisiert und interdisziplinär kommentiert.
Konzept und Programm auf hsozkult

 

Neue Dauerausstellung "Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945" wird eröffnet.

Am 17. April wird die neue Dauerausstellung feierlich eröffnet und steht am Sonntag von 14.00 bis 22.00 Uhr für alle Besucherinnen und Besucher offen. Für Sonderführungen um 16 Uhr sowie weitere Führungen am Montag siehe die Webseite der Gedenkstätte.

70 Jahre danach. Historisches Begreifen und politisch-ethische Orientierung in der Gedenkstättenarbeit

Wie kann Gedenkstättenarbeit als nachhaltige kritische Bildungsarbeit in Zukunft, jenseits der Zeitgenossenschaft konzipiert und weiterentwickelt werden? Der kritische Blick zurück, aber auch nach vorn, soll dieses Diskussionsforum prägen. Die Konferenz findet vom 10. bis 12. September in Berlin statt, wendet sich an Akteure und (politisch) Verantwortliche in Wissenschaft und Praxis; fortgeschrittene Studierende sind ebenso herzlich willkommen.
Konzept und Konferenzleitung: Prof. Dr. Volkhard Knigge (FSU Jena) und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung.
Konferenzwebseite mit Anmeldeoption
Tagungsflyer

Europäisches Kolleg „Das 20. Jahrhundert und seine Repräsentationen“ gegründet

„Was bleibt vom 20. Jahrhundert?“, bildet als Leitfrage den Arbeitsschwerpunkt des Kollegs, das ab 1.1.2015 für fünf Jahre aus ProExzellenz-Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert wird. Im Vordergrund steht die zeitdiagnostische Untersuchung des Umgangs mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Normativ wird gefragt, welche Dimensionen historischer Erfahrungen des 20. Jahrhunderts wertbildend und handlungsrelevant im Geschichtsbewußtsein aufgehoben und tradiert werden sollen. Das Graduiertenkolleg verbindet bestehende zeithistorische Doktorandenschulen an der FSU Jena mit einem neuen, forschungsbasierten Weiterbildungsstudiengang „Exhibiting Contemporary History“ für Mitarbeiter zeithistorischer Museen aus ganz Europa.
Geleitet wird das Kolleg von Prof. Dr. Volkhard Knigge. Beteiligt sind die Germanistik, Geschichts- und Politikdidaktik, Kunstgeschichte sowie die Osteuropäische und die Zeitgeschichte.
 


Willkommen zum Wintersemester 2014/15: unser Lehrangebot

Sie sind herzlich eingeladen zu unseren Hauptseminaren und Übungen:

Ein Hauptseminar mit kombinierter Übung von Prof. Dr. Volkhard Knigge und Dr. Axel Doßmann:
– „Aufarbeitung der Vergangenheit: ein Projekt am Ende?
Gedenkstättenarbeit und historisches Lernen nach dem Ende der Zeitgenossenschaft
– 1945 im Rückspiegel: Geschichte und Zukunft politischer Gedenktage

Ein Projektseminar zum forschenden Lernen und Lehren von Prof. Dr. Anke John / Geschichtsdidaktik und Dr. Axel Doßmann:
– Abkehr von Weimar. Wie etablierte sich die nationalsozialistische Herrschaft in Jena?

Sowie zwei Übungen bzw. Aufbaumodule
– Zeugnis und Zeugenschaft in der Geschichte
– Geschichte in Medien und Öffentlichkeit: Eine Einführung in Praxis und Forschung
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„Anfang aus dem Ende: Die Flakhelfergeneration“ - ein Film von Aleida Assmann

Am Mittwoch, den 11. Juni 2014 findet das Zeitgeschichtliche Kolloquium von 17.00-20.00 Uhr im Jenaer „Kino im Schillerhof“ statt. Präsentiert wird „Anfang aus dem Ende. Die Flakhelfergeneration“ (D 2013, 85 min), ein Dokumentarfilm von Aleida Assmann. Die renommierte Literatur- und Kulturwissenschaftlerin lässt in dem Film fünfzehn Männer und Frauen ausführlich zu Wort kommen: überwiegend Intellektuelle und Akademiker, die heute die Chance zum Rückblick auf ihre Jugend ergreifen. Nach dem Film spricht Prof. Dr. Aleida Assmann mit Prof. Dr. Norbert Frei und Prof. Dr. Volkhard Knigge über den Film. Der Eintritt ist frei.
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„Was ist Geschichte wert?“

So lautet die diesjährige Preisfrage zum Essaywettbewerb der Zeitschrift WerkstattGeschichte. Der Preis von 500 Euro für die/den Preisträger/in wird auf dem Historikertag 2014 verliehen. Beim ersten Wettbewerb konnte sich übrigens die einstige Jenaer Geschichtsstudentin Teresa Gärtner mit Erfolg beteiligt. Auch diesmal behält sich die Jury vor, neben dem Preis-Essay auch weitere besonders gelungene Beiträge in WerkstattGeschichte zu drucken.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2014.
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