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David P. Boder’s Interviews Revisited – Historical Reconsiderations and Educational Challenges in the Digital Age

Am 6. November findet im Kontext der Special Lessons & Legacies Conference "The Holocaust and Europe: Research Trends, Pedagogical Approaches, and Political Challenges" in München (4. bis 7.11.2019) ein Panel statt, dass auf einen Jenaer Workshop 2016 zurück geht. Ein Soziologe, ein Literaturwissenschaftler und zwei Historiker stellen Ihre Forschungen zu David P. Boders Interviews von 1946 und ihre Folgen für spätere Erinnerung, Forschung und Bildung vor.
Gesamtprogramm von "Lessons & Legacy"

Wer soll das Volk gewesen sein?

Beim diesjährigen Internationalen Symposium der Stiftung Ettersberg trägt Axel Doßmann am 1. November in Weimar vor: "Wer soll das Volk gewesen sein? 1989 als Geschichte fotopublizistischer Interpretationen". Das Symosium widmet sich insgesamt den "Revolutionären Umbrüchen in Europa 1989/91: Deutungen und Repräsentationen".
Anmeldung und Programm


Vortrag über David P. Boders Interviews mit DPs an der Gedenkstätte Dachau

In seinem Vortrag "Displaced Persons zuhören“ widmet sich Dr. Axel Doßmann am 4. Juni um 19 Uhr den Interviews des Psychologen David. P. Boder, der 1946 über hundert, überwiegend jüdische DPs aus ganz Europa befragte und die Gespräche auf Drahtton-Spulen aufzeichnete. Es handelt sich um die frühesten systematische Sammlung von Audio-Interviews zur Geschichte der Shoah überhaupt.
Weitere Informationen

Workshops, Film-Talks und Vortrag in Jerusalem

Auf Einladung des Leo Baeck Instituts Jerusalem, des Goethe Instituts Tel Aviv und der Hebrew University Jerusalem diskutiert Axel Doßmann in Israel Ergebnisse von Forschungen, die er in den letzten Jahren am Lehrstuhl erarbeitet hat. Neben einem Filmgespräch zu Robert Siodmaks „Nachts, wenn der Teufel kam“ in der Cinematheque Jerusalem wird am DAAD Center for German Studies und dem Richard Koebner Minerva Center for German History der multidisziplinäre Workshop „Media, Memory and Montage. Writing History through Media“ gegeben. Ein Vortrag über die 1946 geführten Interviews von David P. Boder mit DPs findet im Rahmen des Oral History Colloquiums am Leo Baeck-Institut statt.

"Fabrikation eines Verbrechers“ in Kopenhagen

Am 9. Mai laden das Goethe-Institut in Dänemark und die Cinemathek Kopenhagen zu einem „Kriminalhistorischen Abend“ ein. Ab 19.30 Uhr wird das Buch "Fabrikation eines Verbrechers“ und Robert Siodmaks Film „Nachts, wenn der Teufel kam“ (1957) präsentiert. Susanne Regener und Axel Doßmann diskutieren nach ihrem Vortrag (dänisch und englisch) mit Steen Bille, dem Leiter des Dänischen Filminstituts, und dem Publikum.
Weitere Informationen am Kopenhagener Goethe-Institut und an der Cinemathek.

Lehrangebot für das Sommersemester 2019

Neues Semester - neues Lehrangebot, Sie haben die Wahl und sind herzlich willkommen:

Prof. Dr. Volkhard Knigge
Endlich alles vorbei? Kritische Geschichtskultur und Gedenkstättenarbeit: Entstehung – Entwicklung – Zukunft
Hauptseminar

Dr. Axel Doßmann
Von analog zu digital: Zur medialen Transformation von Zeugenschaft an NS-Verbrechen  
Übung

Dr. Axel Doßmann
Geschichte im Fotoalbum. Theorien und Praxen privater Fotografie aus dem analogen Zeitalter
Übung

"Fabrikation eines Verbrechers" am IFK Wien

Am 19. März präsentieren Susanne Regener und Axel Doßmann ihr Buch "Fabrikation eines Verbrechers. Der Kriminalfall Bruno Lüdke als Mediengeschichte" in Wien: 18.15 Uhr im Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften:
Hier die Details.

 

 

 

Sozialismus im Bild. Visuelle Aneignung von DDR-Lebenswelten

Im Januar 2019 startet das Forschungs- und Bildungsprojekt „Sozialismus im Bild. Visuelle Aneignung von DDR-Lebenswelten". Das von Dr. Axel Doßmann konzipierte und geleitete Vorhaben ist Teil von „Diktaturerfahrung und Transformation: Biographische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren“, einem Verbundprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Universität Erfurt, der Stiftung Ettersberg und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Vortrag zum Buch "Fabrikation eines Verbrechers" in Jena

Am 16. Januar 2019 präsentieren Susanne Regener und Axel Doßmann ihre gemeinsame Mediengeschichte zum Kriminalfall Bruno Lüdke im Jenaer Zeitgeschichtlichen Kolloquium:

Fabrikation eines Verbrechers. Rassistische Menschenbilder im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik

18.00 Uhr im Seminarraum der Zwätzengasse 3
Moderation: PD Dr. Annette Weinke 

Bei Spector Books kann man im Buch blättern,
beim Österreichischen Rundfunk Ö1 die Buchkritik von Ulrike Schmitzer hören,
für die tageszeitung hat Claudia Lenssen "Die Akte Bruno Lüdke" geöffnet,
Die Zeit erkennt im Fall einen Medienskandal der Bundesrepublik,
der Tagesspiegel widmet sich ebenfalls der bildreichen Studie,
Deutschlandfunk Kultur entdeckt in dem Methodenbuch die Geschichte von Fake News,
die Thüringer Allgemeine würdigt die Folgen des Falls für Thüringen,
auf dem Fachportal Visual History sind Motive für diese besondere Buchproduktion erörtert.

"Fabrikation eines Verbrechers" in der Berliner Topographie des Terrors

Am 26. Juni präsentieren Susanne Regener und Axel Doßmann ihr Buch "Fabrikation eines Verbrechers. Der Kriminalfall Bruno Lüdke als Mediengeschichte": 19.00 Uhr im Auditorium der Topographie des Terrors.
Moderation und Gespräch: Prof. Dr. Michael Wildt (HU Berlin).