Willkommen am Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit

Darstellung von Geschichte war nie allein Sache von Historikern, Universitäten, Schulen oder Museen. Gerade die Geschichtskultur der Gegenwart wird von neuen Akteuren, Medien und Genres geprägt. Damit verändern sich sowohl Arbeitsfelder und Aufgaben von Historikern als auch ihre Rolle für historische Sozialisation und Geschichtsvermittlung.

Der Lehrstuhl widmet sich deshalb der Analyse des Wandels der Repräsentationsformen und des öffentlichen Umgangs mit Geschichte. Besonderes Interesse gilt den daraus resultierenden Folgen für das Geschichtsbewusstsein wie den damit verbundenen Herausforderungen für die Kompetenzbildung von Historikern.

Schwerpunkte liegen auf Erinnerungskultur und Geschichtspolitik sowie der Visualisierung und Digitalisierung von Geschichte in Wissenschaft und Lebenswelt.

Aktuelles

"Fabrikation eines Verbrechers" in Medien und Öffentlichkeit

Am 26. Juni präsentieren Susanne Regener und Axel Doßmann ihr Buch "Fabrikation eines Verbrechers. Der Kriminalfall Bruno Lüdke als Mediengeschichte": 19.00 Uhr im Auditorium der Topographie des Terrors.
Moderation und Gespräch: Prof. Dr. Michael Wildt (HU Berlin).

Bei Spector Books kann man im Buch blättern,
beim Österreichischen Rundfunk Ö1 die Buchkritik von Ulrike Schmitzer hören,
für die tageszeitung hat Claudia Lenssen "Die Akte Bruno Lüdke" geöffnet,
Die Zeit erkennt im Fall einen Medienskandal der Bundesrepublik,
der Tagesspiegel widmet sich ebenfalls der bildreichen Studie,
Deutschlandfunk Kultur entdeckt in dem Methodenbuch die Geschichte von Fake News,
die Thüringer Allgemeine würdigt die Folgen des Falls für Thüringen,
auf dem Fachportal Visual History sind Motive für diese besondere Buchproduktion erörtert.