Willkommen am Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit

Darstellung von Geschichte war nie allein Sache von Historikern, Universitäten, Schulen oder Museen. Gerade die Geschichtskultur der Gegenwart wird von neuen Akteuren, Medien und Genres geprägt. Damit verändern sich sowohl Arbeitsfelder und Aufgaben von Historikern als auch ihre Rolle für historische Sozialisation und Geschichtsvermittlung.

Der Lehrstuhl widmet sich deshalb der Analyse des Wandels der Repräsentationsformen und des öffentlichen Umgangs mit Geschichte. Besonderes Interesse gilt den daraus resultierenden Folgen für das Geschichtsbewusstsein wie den damit verbundenen Herausforderungen für die Kompetenzbildung von Historikern.

Schwerpunkte liegen auf Erinnerungskultur und Geschichtspolitik sowie der Visualisierung und Digitalisierung von Geschichte in Wissenschaft und Lebenswelt.

Aktuelles

David P. Boder’s Interviews Revisited – Historical Reconsiderations and Educational Challenges in the Digital Age

Am 6. November findet im Kontext der Special Lessons & Legacies Conference "The Holocaust and Europe: Research Trends, Pedagogical Approaches, and Political Challenges" in München (4. bis 7.11.2019) ein Panel statt, dass auf einen Jenaer Workshop 2016 zurück geht. Ein Soziologe, ein Literaturwissenschaftler und zwei Historiker stellen Ihre Forschungen zu David P. Boders Interviews von 1946 und ihre Folgen für spätere Erinnerung, Forschung und Bildung vor.
Gesamtprogramm von "Lessons & Legacy"