Archiv

Willkommen zum Sommersemester 2014: unser Lehrangebot

Sie sind herzlich eingeladen zu unseren Seminaren:

- Wie man (Zeit-)Geschichte ausstellen kann (Hauptseminar)
- Journalismus als historisches Erinnern in den Nachkriegsgesellschaften des ehemaligen Jugoslawiens
- Fotografie, Film, Zeugenschaft: Chancen und Grenzen audiovisueller Geschichtsdarstellung
- Geschichte hören? Über Tonaufzeichnungen und Stimmen aus dem Archiv
- Wie verändert digitale Geschichte historische Forschung und Bildung?
- Geschichte in Medien und Öffentlichkeit: Eine Einführung in Praxis und Forschung
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Essay zur (Post-)Jugoslawischen Geschichtskultur

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion in die Zerfallsstaaten Jugoslawiens haben ihre Eindrücke und Recherchen in einem Essay analytisch reflektiert: „(Post-)Jugoslawische Geschichtskultur: Ein Blick durch das Schlüsselloch“.
Essay "(Post-)Jugoslawische Geschichtskultur" zum Download


Bis 29. Juni: die Ausstellung „GULAG. Spuren und Zeugnisse 1929–1956“ in Leipzig

Die Ausstellung „GULAG. Spuren und Zeugnisse 1929-1956“ ist noch bis 29. Juni zu Gast im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig – die vierte Station der Wanderausstellung nach Schloss Neuhardenberg, Schiller Museum Weimar und dem Deutschen Historischen Museum Berlin.
Sie präsentiert zum ersten Mal in Deutschland Spuren und Zeugnisse des sowjetischen Lagersystems, die die Menschenrechtsorganisation „Memorial“ seit den 1980er Jahren aus der gesamten ehemaligen Sowjetunion zusammengetragen hat. Zum Team der Ausstellungsmacher gehörten auch Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen des Historischen Instituts.
www.ausstellung-gulag.org


Der Sound des 20. Jahrhunderts

Das große Lese- und Hörbuch, das lange angekündigt wurde, ist nun erschienen:
Gerhard Paul, Ralph Schock (Hg.), Sound des Jahrhunderts. Geräusche, Töne, Stimmen – 1889 bis heute, Bonn 2013.
Das Buch mit DVD, an dem über 80 Forscherinnen und Forscher zur Geschichte des Akustischen beteiligt waren, ist für 7 Euro bei der Bundeszentrale für Politische Bildung zu erwerben: 
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Zur Geschichte der aufgezeichneten Stimmen im extremen 20. Jahrhundert

Die Kulturwissenschaftlerin PD Dr. Britta Lange (Berlin) ist am Mittwoch, 15. Januar Gast beim Zeitgeschichtlichen Kolloquium. Sie arbeitet seit vielen Jahren zur Geschichte akustischer Aufzeichnungen. Ihr Thema in Jena: "Krokodile, deutsche Menschen und Sprachlernplatten. Über akustische Quellen aus der Mitte des extremen 20. Jahrhunderts".
Mittwoch, 15. Januar, 18 Uhr (c.t.) in der Zwätzengasse 3.

Eine deutsch-amerikanische Freundschaft im Jahr 1934? Am 18.11. im Kino im Schillerhof

Als Auftakt zum Tag der Stadtgeschichte „Jena im Film“ am 30. November präsentieren wir in der Reihe „Geschichte gestalten“ den ufa-Film GERMANY 1934.

Achtzehn Monate nach Hitlers Machtantritt reisen amerikanische Akademiker durch deutsche Städte und Landschaften, besuchen dabei auch durch Jena und Weimar. Geführt werden sie von der Berliner Carl Schurz Gesellschaft, die Kamera führt Erich Menzel von der Kulturfilmabteilung der Ufa. Wem begegnen sie in Jena und Weimar? Wie sehen wir heute die Filmbilder vom jungen NS-Deutschland? Nach 78 Jahren ist der Film erstmals wieder in Jena zu sehen.

Im Anschluss kommentieren und diskutieren die Historiker: Dr. Christoph Hänel, Prof. Dr. Jörg Nagler (Lehrstuhl für Geschichte Nordamerikas) und Dr. Rüdiger Stutz (Stadthistoriker von Jena).

Montag, 18. November 2013, 19.00 Uhr im Kino im Schillerhof - freier Eintritt.
Download der Info-Karte

 

 

Französischer Staatspräsident ernennt Volkhard Knigge zum Ritter der Ehrenlegion

François Hollande hat Prof. Dr. Volkhard Knigge per Dekret vom 18. Juni 2013 zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Diese ranghöchste Ehrung des französischen Staates geht auf die Initiative französischer Überlebender der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora und ihrer Außenlager zurück. Für Floréal Barrier, den Vorsitzenden des Beirates ehemaliger Häftlinge des KZ Buchenwald, zeigt die Ordensverleihung „die öffentliche Anerkennung Frankreichs für die historische Forschungs- und Bildungsarbeit, die unser Freund Volkhard Knigge mit außergewöhnlicher Intelligenz und Sensibilität vollbringt.“


10. bis 22. September: Exkursion in die Länder des ehemaligen Jugoslawien

Nach dem Hauptseminar "Verlorene Zukunft? Geschichtskultur und zeithistorische Museen im ehemaligen Jugoslawien" von Prof. Dr. Volkhard Knigge und Prof. Dr. Joachim von Puttkamer startet am 10. September die große Exkursion. Im Zentrum der 12-tägigen wissenschaftlichen Erkundung stehen Fragen nach dem öffentlichen Umgang mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges und der Zerfallskriege in den 1990er Jahren. Die 18-köpfige Gruppe wird in den verschiedenen Ausstellungen und Gedenkstätten mit geschichtskulturellen Akteuren sprechen: in Kroatien, Bosnien-Herzegowina, in der Republik Srpska, in Mazedonien und Serbien.

Willkommen zum Wintersemester 2013/14: unser Lehrangebot

Mitte Oktober geht das Studium in Jena wieder weiter: Sie sind herzlich eingeladen zu unseren Seminaren, diesmal z.T. auch in Kooperation mit Prof. Dr. Anke John, Professorin für Geschichtsdidaktik in Jena. Unsere Themen im Winter:

- „Nachts, wenn der Teufel kam“: Zum Umgang mit Gewalt- und Verbrechensgeschichte nach 1945 in populären Medien
- NS-Geschichte in der historischen Bildung: Wie und zu welchem Ende kann aus ´negativer Vergangenheit´ gelernt werden?
- Lehr- und Lernstrategien am Beispiel von Bildungskonzepten zur NS-Geschichte
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Bis 8. Dezember: die Ausstellung „GULAG. Spuren und Zeugnisse 1929–1956“ im DHM Berlin

Die zuletzt in Weimar gezeigte Ausstellung „GULAG. Spuren und Zeugnisse 1929–1956“ ist noch bis 8. Dezember 2013 zu Gast im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Die Wanderausstellung präsentiert zum ersten Mal in Deutschland Spuren und Zeugnisse des sowjetischen Lagersystems, die die Menschenrechtsorganisation „Memorial“ seit den 1980er Jahren aus der gesamten ehemaligen Sowjetunion zusammengetragen hat.

Im Team der Ausstellungsmacher haben auch Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen des Historischen Instituts mitgearbeitet.
www.ausstellung-gulag.org